Samstag, 15. Juni 2013

Von wegen!

Unser aller guter Freund, der F.D.P.-Spitzenkandidat und Ober-Stratege Reiner Brüderle ist nach einer Rede vom Podest gefallen und hat sich mehrere Knochenbrüche zugezogen.

Nachdem ich mich versichert habe, dass er außer Lebensgefahr ist und somit der Daseinsgrund der F.D.P. nicht in Gefahr hier die Hintergrundinformation, die mich aus wohlinformierter Richtung erreichte: Reiner hatte etwas zu tief geschaut - erst ins Weinglas und dann einer drallen Dirndlträgerin auf's Dekolleté...

Montag, 13. Mai 2013

Gute Einstellung

A positive attitude may not solve all your problems, but it will annoy enough people to make it worth the effort. 
Herm Albright 1876-1944

Samstag, 6. April 2013

Gut gebrüllt, Löwe!

- "Wie alt bist du denn, mein Kleiner?"

- "Vier."

- "Na, du bist aber groß für dein Alter. Ich dachte, du wärest zwei oder drei."
(Marilyn Monroe)

Samstag, 23. März 2013

Run on!

Die blaue Libelle verlagert ihre Interessen: Statt über Zypern, Katja Riemann oder Kasachstans Fußballrecken zu filosofieren (oder über die Neue Deutsche Rechtschreibung), geht es um den schnöden Mammon: Geld für Kinder in Not. Mehr dazu im zweisprachigen (!) neuen blog: 

http://klaus-runs-on-and-on.blogspot.de/

Also, ran an den blog, "Freund" werden und sehen, wie ich zum Laufen kam, dort blieb und meinen Spaß habe!



Mittwoch, 13. März 2013

Habemus Buddha

Die sind schon weiter...

Wenig Rauch um Nix

"Schon wieder 'n Deutscher? Glaub' ich nicht!"
"Hauptsache 'n alter, da kommt man immer gut hinterher."
"Yeo!"

Montag, 11. März 2013

Buten un binnen

Ich fand den neuen Hamburger tatort mit Til Schweiger, der von den Abgründen der Hansestadt berichten soll, gar nicht soo schlimm, wie man anfangs denn dachte.


Besser so'n Haudruff als diese schnarchnasigen Ermittlungstanten aus Bremen und/oder Konschtanz. Und auch wenn Til Schweiger immer nur sich selbst spielt - so weit muss man erst mal kommen, dass das jemand sehen will!


Aber: Irgendwann wollen wir auch mal die Hochpunkte unserer schönen Stadt sehen.

Sonntag, 10. März 2013

Der Schwabe und der Hanseat

Ein Stuttgarter Bekannter endet seine Mails manchmal mit "Gruß aus der schönsten Stadt der Welt". Ich finde das etwas übertrieben, gibt es doch Hamburg, Hong Kong, New York, San Francisco, Sydney, Berlin, äh, Paris, Vancouver, Rom und so, aber dennoch: Wenn man sucht, dann hat Stuttgart was. Zum Beispiel den Blick von der Weinsteige herab, die Markthalle, Weinberge quasi in der Stadt, das Corso-Kino, den Maulwurf und in der Nähe das Siebenmühlental. Und mehrere Autobahnen, die einen schnell woanders hinbringen, wenn die Schönheit denn überhand nimmt.

(Mein Fahrrad vor Stuttgart auf der coolsten Brücke überhaupt über der Kaltentaler Abfahrt. Nämlich!)

Freitag, 8. März 2013

Das fehlte gerade noch...

Nachdem er Stuttgart 21 zu verantworten hat und nun den BERliner Flughafen zuschanden reitet wird Hartmut Mehdorn irgendwann wohl auch für den Rückbau der Elbphilharmonie verantwortlich zeichnen.

Mittwoch, 6. März 2013

Rolling Stones

Oder "Marmor Stein und Eisen bricht" oder "in Stein gemeißelt" oder so - Steine verfolgen uns, und immerhin, aus einer aufmerksamen Mutter wurde über kurz oder lang einer der großen Denker unserer Welt: "Vorsicht, Albert, ein Stein!"

Alter Schwede!




Montag, 4. März 2013

Bye bye Cambodia!

I'll be back!





Freitag, 1. März 2013

Es war einmal...

...ein dicker König, der regierte Deutschland 16 Jahre lang, und er hatte zwei Söhne, die wurden von anderen gehänselt und bekamen Kloppe und als der dicke König nicht mehr König war, da starb die liebe Königin und der dicke nicht-mehr-König nahm sich eine Jüngere zur Frau.

Das erzürnte die beiden (nun auch dicken) Söhne, und sie redeten arg über die neue Stiefmutter.

Der eine Sohn schrieb ein Buch über seinen Schmerz, und der andere später auch. Zwischendurch schrieb noch jemand anders ein Buch über die liebe tote Königin, aber das erzürnte die Söhne, auch wenn das Buch Wahres schrieb.

Es vergingen Jahre, aber der bösen Stiefmutter war nicht beizukommen.

Der dicke König wurde alt und hinfällig und die deutliche Sprache kam ihm abhanden.

Aber seine junge Frau liebte ihn anscheinend noch immer und wollte ihn ganz für sich und ließ keinen an ihn heran.

Dann gingen die beiden (dicken) Söhne des früheren Königs vor lauter Verzweiflung zur Talkshow des Mannes mit der Silbernen Zunge und begannen ein großes Wehgeschrei.

Ob der dicke König sie endlich erhören wird?

Foreign Correspondents' Club

...in Phnom Penh, an den Gestaden des Mekong!
Mit der nötigen Liebe zum Detail!

Donnerstag, 28. Februar 2013

Keine Berührungsängste

Eine lockere Zusammenstellung dessen, was man wo mehr oder minder gern und oft isst:










Mittwoch, 27. Februar 2013

Ein und derselbe Tag im Februar

Hüben...


wie drüben.

Dienstag, 26. Februar 2013

Dauerndes deutsches Pressegejaule

Gestern gab's Oscars, und was steht in der deutschen Presse: Die Kleider waren zu eng, zu weit, zu sexy, zu bieder, zu gewagt - aber das hässlichste Kleid fand natürlich Anklang als individuell und mutig.

Die Preisempfänger zu politisch motiviert und zu österreichisch, der Präsentator zu frech.

Hierzu sage ich: Trotz ist das Gegenteil 
von wirklicher Unabhängigkeit!

In Italien waren Wahlen, und Berlusconi ist der Teufel. Das stimmt natürlich, aber viel blöder finde ich eigentlich die, die ihn gewählt haben...

Da lobe ich mir die ALDI-Kassiererin heute morgen: Mal wieder schneller beim durchscannen als ich beim einpacken, dann half sie mir auch noch und wünschte fröhlich lächelnd einen super Tag!


Angkor...wat?

Tags...



und nachts!



Sonntag, 24. Februar 2013

Tempel und tosendes Nachtleben

Man denkt ja immer "das gibt's ja gar nicht!", aber dann gibt es das doch! So sieht es da tatsächlich aus...



...und so dann abends, zur Happy Hour!




(wird fortgesetzt)

Sonntag, 17. Februar 2013

Durch diese hohle Gasse...


Das Kreuz mit dem Kreuz

Kambodscha war total super tofte, und als ich so die Fotos sortierte, da kam mir das hier unter die Nase:


(Floating village am Tonle Sap)

Eigentlich wollte ich auf romantische Weise die Zweisamkeit thematisieren, und was sehe ich da im Hintergrund? Das Kreuz Christi, und da fiel mir doch wieder auf, Papst hin oder her, wie unaufdringlich sich die Kirche in die entlegensten Gegenden unserer Erde drückt. 

Und er, was macht er? 


Bleibt ganz locker...

Mittwoch, 30. Januar 2013

International Orange

Wie ich so neulich joggend durch das schwäbische Unterholz schnürte hörte ich eine Wissenssendung, die mir eine schon bekannte Tatsache bestätigte: Fast alle Selbstmörder, die sich in Todesabsicht von der Golden Gate Bridge stürzen, tun dies von der der Stadt zugewandten Seite aus. Der Anblick der rauhen See wird von Todessüchtigen verschmäht.

Zweimal lief ich bereits über diese Brücke, und beide Male hakte ich das ab und dachte, das sei wohl so eine romantische Sache, unter dem Motto: "Wenn ich schon aus dem Leben scheide, dann soll wenigstens S.F. das letzte sein, was ich sehe."

Alles Quatsch.

Der Grund ist einfach der, dass auf dieser Seite der Fußweg ist, und wenn man auf die Meerseite wollte, dann müsste man verbotenerweise über die acht (oder so) Spuren laufen, und das wäre lebensgefährlich.


(Falls einem die Überschrift nicht klar wird - die englische Ausgabe von Wikipedia gewährt da sofort Aufschluss.)

Dienstag, 29. Januar 2013

Jetzt aber Schluss!

Wir Hamburger sagen über die Bremer ja gern: "Die ignorier ich noch nich mal." Noch passender, was Klaus von Dohnanyi einst über seinen Widersacher Hartmut Perschau (der dann bezeichnenderweise mal Senator in Bremen wurde) dachte und auch sagte: "Das kleinste mit bloßem Auge wahrnehmbare Karo."

Jetzt weiß jeder, was Brüderle uns allen sein sollte. Und deshalb wird man zukünftig über den Herrn hier nix mehr lesen, es sei denn, da kommt noch so ein richtiger Klopper.



Freitag, 25. Januar 2013

Der Profet gildet im eigenen Lande was

Die Blaue Libelle gab schon oft Tage vorher den Anstoß für später aktuelle Schlagzeilen - auch mit dem Eintrag vom 7. Jänner 2013. Da holte dann die Wahrheit den Ernstfall ein. Trotzdem: Rainer Brüderle ist ein seriöser Politiker; der zusammen mit Wolfram Kubitzki, das wird was, da bleibt kein Auge trocken! Das wird ein Sextett!



Donnerstag, 24. Januar 2013

Schmaler Grat

Wann wird die Hysterie um das Umschreiben bekannter Kinderbücher, in denen ein bestimmtes Wort vorkommt, auch traditionsreiche deutsche Kleinstgemeinden ergreifen? 

Hauptsächlich geht es mir um eine ganz bestimmte kleine Ortschaft, deren tapfere Bewohner nun schon zittern.

Selbst im fernen China hat diese Trutzburg ihre Unterstützer. http://zh.wikipedia.org/wiki/内格尔恩伯特尔

N.....bötel - wir bangen mit Dir, Du bist nicht allein!



Donnerstag, 17. Januar 2013

Konvex und konkav

Das Wort "kompliziert" leidet seit langem unter Überstrapazierung. Früher sagte man, wenn Terroristen sich nicht von ihrem Ziel lossagen konnten: "Das ist komplizierter, als man denkt." Und nun bei Lance Armstrong: "Das alles zuzugeben ist kompliziert."

Zu eins: Ist es nicht. Man müsste allerdings zugeben, jahrelang (oder noch immer) einer völlig falschen, hoffnungslosen und ins absolute Nirwana laufenden Idee angehangen zu haben. Das mag für die Betreffenden und Betroffenen selbst schwierig sein, aber kompliziert per se ist es nicht. 

Zu zwei: Der blöde Doper wird - hoffentlich - viele Millionen zurückzahlen müssen und für seine Meineide und Falschanschuldigungen rechtliche Konsequenzen ziehen müssen. Peinlich (und vor allem teuer) für ihn, für den Rest der Menschheit aber keineswegs kompliziert.

Alle Gewaltverbrecher und Betrüger hergesehen: Das hier ist wirklich kompliziert - jedenfalls für mich!



Dienstag, 15. Januar 2013

Große Kunst erfordert große Worte

Jetzt werden aber mal dicke Bretter gebohrt: Georg Baselitz hat verkündet, nur noch unsichtbare Bilder zu malen:



Das nehme ich zum Anlass, auch malerisch tätig zu werden:


















(Und dazwischen liegen 50 Shades Of Grey!)

Montag, 14. Januar 2013

Auf nach Mali!

Neuerdings wird die deutsche Freiheit auch in Mali verteidigt, und das finde ich gut so. Wobei ich bei aller Bescheidenheit zugeben muss, dass mir dieses afrikanische Land schon viel länger als allen anderen ein Begriff ist: Vor langer langer Zeit bat mich ein Freund, ihm für eine geplante Sahara-Durchquerung per Motorrad im Hamburger Konsulat der Republik Mali einen Visumsantrag zu besorgen. Es kam, wie es kommen musste: Das Konsulat hatte geschlossen, er musste ohne anständige Papiere los und irrt noch immer dort unten herum. Immerhin kann er derart versorgt der franz. Fremdenlegion oder früher oder später dort auftauchenden deutschen Landsern eine gute Hilfe sein.



Emanzipi - Emanzipa

Frauenquote, Erziehungsgeld, Herdprämie, Vorstandsparität, kochen-Sie-mal-Kaffee etc. Alles dummes Zeug - jeder sei seines Glückes Schmied und Geschlechterkampf wird hoffentlich ein bald ausgestorbenes Wort sein. Ich bin dafür und kämpfe somit auf der Seite eines jeden, der allen Geschlechtern die Möglichkeit gibt, Familienleben und Karriere unter einen Hut zu bringen. Aktuell wäre da ein super-tofter Job frei: Aufsichtsratsvorsitz oder noch besser gleich Geschäftsführung bei der BERliner Flughafen(bau)gesellschaft: Die Männer haben's nicht hinbekommen, lasst da mal 'ne eisenharte Lady dran jetze! Bewerbung direkt an Matze Platzeck!

Sonntag, 6. Januar 2013

"Toilettentieftaucher"

Als ich sieben war, war das ein schlimmes Schimpfwort.

Trotzdem, Tauchen war nie mein Ding.


(Monterey Bay Aquarium, California)


Samstag, 5. Januar 2013

Schwarz-weiß-Denken

Konsequenz ist ein Riesenthema, das weiß jeder, der gleichzeitig Vorbildfunktion hat und mal was verkehrtes getan hat. Wie verbietet ein (wenn auch früherer) Raucher seinem Kind die filterlose Gitane? Wie der Alkoholiker seinem Nachwuchs den Griff zur Flasche? Wie gar der Coca-Cola-Angestellte seinem Kind den Genuss des kühlen, prickelnden, süßen, erfrischenden, braunen, wachmachenden durchaus auch als Grundlage für einen coolen Cuba-Libre dienenden Getränks?

Schwere Fragen - schwere Antworten.

Das alles ist aber leichter, viel leichter, als es für einen rassistischen Fußballfan ist, seinem Sohn abwertende Laute zu untersagen. 

Und warum:

Weil die ersten Fälle eine gewisse Einsicht zeigen, und die ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Rassismus aber geht tiefer, ist grundschlecht und darum vielen Dank allen couragierten Kämpfern dagegen. 

¡Venceremos!


(Greetings to all my homies!)

Freitag, 4. Januar 2013

Organspende und Schönheit

Dieser blog wird oft wegen seiner Bilderauswahl gelobt. Oft sogar gibt es in meinem Kopf ERST ein Bild, und DANN den Text. In dieser visuell getakteten Welt ist das sicherlich nichts Ungewöhnliches. Nun kam ein Freund auf mich zu und erbat meinen Kommentar zu Thema Organspende. Da gibt es viel zu zu sagen. Aber es gibt kein ansprechendes Bild zum Thema. Also googelte ich "Schönheit". Da erschien als neuntes ein Bild von einem EXTREM magersüchtigen Fotomodell.

Ich habe einen Organspenderausweis. 

Hier doch ein Bild. Das steht für sich selbst.



(Bali: Schön grün.)

In diesem Text habe ich ungewöhnlich kurze Sätze benutzt.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Das geht ja gut los...

Unschuldig wollte ich den ersten blog des neuen Jahres mit einer unverfänglichen Diskussion unter dem Motto "Was ist an einem in hundert Jahren um einen Meter steigenden Wasserspiegel eigentlich wirklich so schlimm?" starten, dann aber traf es mich wie ein Hammerschlag: Die van der Vaarts trennen sich, und ohne jetzt den kleinen Engel vorzuverurteilen, so scheint es doch so, als habe er Schuld, weil er "handgreiflich" wurde und sie "zu Boden fiel". Das muss nicht unbedingt miteinander zu tun haben, scheint es aber doch, und das hat Konsequenzen: Nicht nur, dass sie in Zukunft nicht mehr "wie jede andere kleine Familie auch" die 400 qm Dachwohnung im hippen Eppendorf gemeinsam bewohnen werden, sondern auch auffem Platz, wo ja bekanntlich entscheidend ist: 

- Wie wird der Pöbel den Raffi empfangen?
- Wie sein erstes Foul kommentieren?
- Wie einen geschickt geschlagenen (!) Pass quittieren?

Wir werden es gewahr.

Ach ja, fast hätte ich es über den Schock vergessen:

Möge die Macht auch in diesem Jahr stets mit Euch sein!

Samstag, 22. Dezember 2012

Ein Weihnachtsgedicht

Glühwein Kekse Kerzenschein
Tanne Gans und Ferkelschwein
Ruprecht Schlitten Rute? Nein!
Hektik Frohsinn Liebe
Shoppen Mandeln Hiebe
Engel Schnuppe Friede
Zimtstern Würstchen Mandelbrot
Marzipan und Hundekot
Jesulein liebt Abendrot
All das gibt mir den letzten Rest:
Ich wünsche allen jetzt ganz fest
Ein schönes tolles Weihnachtsfest!


(Thankee May!)

Montag, 17. Dezember 2012

Viel Feind, viel Ehr'

Seit letzter Zeit ist in berühmten Postillen das Apple-bashing Mode geworden: Neulich Hajo Schumacher (aka Achim Achilles), jetzt gar jemand in der Süddeutschen.

Ich habe beide Artikel nicht gelesen, bzw. nur schnappig überflogen, aber ich weiß auch so, worum es geht:

Der Deutsche ist ja per se ein Neider, insofern ist schon suspekt, wer viel Erfolg hat und seine Ma(rk)(ch)tposition ausnutzt. Realistische Zeitgenossen nennen das Kapitalismus und sehen diese Erscheinung als notwendiges Übel an.

Der deutsche Journalist sieht sich aber als Individualisten, der es irgendwie voll scheiße blöde findet, wenn auch andere seine Lieblingsspielzeuge benutzen wollen und vor allem auch können. Das ist so wie mit schönen Orten, wo der deutsche Journalist gern allein hin will, aber weil er so arg schön drüber schreibt, kommen da denn auch andere hin, wodurch der Ort dann automatisch blöde wird. (Da ist ja der deutsche blogger gaaanz anders!) 

Insofern: Die Blaue Libelle nutzt Apple-Produkte seit fast genau exakt präzise 20 Jahren und findet eines besser als das andere. Sie, also ich, freue mich drüber, dass viele Menschen sie benutzen, denn nur deswegen gibt es apps, die uns allen im Alltag helfen. Vor noch gar nicht allzu langer Zeit, es war schon in diesem Millenium, musste man als Mac-User seine Word und Excel-Dokumente extra formattieren, damit auch die anderen das lesen konnten, Fotos in E-Mail-Anhängen konnte man kaum mal öffnen und es war alles ein rechter Verdruss. Heute, durch Apples Marktmacht, sind die Mac-Programme absolut kompatibel. Zuzdem denkt die Blaue Libelle mit Grauen an ihre kurzlebige Zeit als Blackberry-Nutzer zurück. Mit Grauen und Schaudern.

PS: Nun fand ich mich doch unprofessionell und habe beide oben erwähnten Beiträge genau studiert. Ich muss von dem Geschriebenen nix, aber auch rein gar nix, zurücknehmen.

Noch was zu FOXCONN, der 420.000-Mann-Firma, die die iPhones zusammenbaut. Auch wenn Journalisten selten rechnen können: 420.000 nur für die iPhones sind ein bisschen viel - anders gesagt: Wenn jemand ein anderes smart phone kaufen will, dann überlegt mal, wo das herkommt. 

Oder NOKIA: War da nicht mal was mit der Schließung der deutschen Produktion? Sollte die nach Rumänien oder so? Werden die Arbeitnehmer da besser behandelt als in China?

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Wo Recht zu Unrecht wird...

...wird Widerstand zur Pflicht.

Was so klassenkämpferisch daher kommt hat einen ganz banalen Hintergrund: Wie kann eigentlich die halbe (politische) Welt Deutschlands zusehen, wie für Stuttgart 21 und BERlin-Brandenburg zusätzliche Milliarden verpulvert werden sollen?

Und wie verhält sich das zu meiner jüngsten Sydney Oper-Elbphilharmonie Vergleichsbetrachtung?

Das muss jeder selbst mit sich ausmachen - wobei man zumindest bei Stuttgart 21 klar sehen muss, dass keiner der jetzigen Entscheidungsträger, politisch wie bahnlich, bei möglicher Beendigung des Projekts (2021? hahaha!) noch in Amt und Würden sein wird.

Da lobe ich mir den Suhrkamp-Verlag, der allen literarischen Unkenrufen trotzt und anscheinend reichlich Geld für irre Villenanmietungen und Abfindungen und Schmerzensgeldzahlungen und Anwaltshonorare hat. Da ist mir um das deutsche Verlagswesen nicht bang!



Dienstag, 11. Dezember 2012

Nun mal ruhig Blut!

(Outback, Down Under)

Wo eine derart coole Attitüde gepflegt wird, kann nicht alles schlecht sein. Deswegen rufe ich alle Heuchler der Welt auf, die Sache mit der australischen Radiostation und der englischen Krankenschwester noch einmal in Ruhe zu überdenken: Was ist so schlimm daran, dass zwei mopsfidele Radiomoderatoren vom anderen Ende der Welt aus Daffke in einer englischen Klinik anrufen und sich nach dem Zustand der britischen Prinzessin erkundigen? Was hätte denn die Antwort sein können: "Gut." "Schlecht." oder "Geht so."

Ich finde es auch nicht geschmacklos, wenn man sich als jemand anders ausgibt - genauso wenig finde ich es schlimm, wenn jemand darauf reinfällt. 

Und warten wir es ab: Irgendwann wird es auch im englischen Sprachgebrauch ein eigenes Wort für dieses Gefühl geben - momentan muss man sich noch mit einer Leihgabe begnügen...
 http://oxforddictionaries.com/definition/english/schadenfreude?q=schadenfreude

Insofern ist das mal wieder ein hysterischer Sturm im Wasserglas, und die Aussies högen sich klammheimlich, haben sie es doch dem ungeliebten einstigen Kolonialherrn mal wieder gezeigt. Dass sich die unglückliche Krankenschwester deswegen umbringt konnte keiner wollen, keiner wissen und dafür kann auch wirklich keiner verantwortlich gemacht werden.

Samstag, 8. Dezember 2012

Hồ-Hồ-Hồ Chí Minh!

Ich finde den Namen Saigon viel besser als Ho Chi Minh City, deswegen benutze ich den auch. Natürlich gibt es viele Dinge zu Saigon zu sagen, fast alle Vietnam-Krieg-Filme spielen da, am besten finde ich GOOD MORNING, VIETNAM und RESCUE DAWN. Good films!

Der Vietnam-Krieg war schlimm, wer sich darüber - extrem einseitig, weil aus Sicht des Vietkong - informieren will, der sollte ins WAR REMNANTS MUSEUM gehen, besonders eindrucksvoll die Folterkammern und eine Reihe von "last photographs", also Bilder, die Kriegsfotografen vor ihrem Tod gemacht haben, man sieht buchstäblich die blauen Bohnen auf sie zufliegen und kann auch mehrere zerstörte Kameras sehen. 

Schlimm auch die durch Napalm hervorgerufenen in Formaldehyd eingeweckten Missbildungen - alles in allem ist dieses Museum, auch und gerade durch seine absurde tendenziöse Haltung (an allem sind die Amerikaner Schuld... hm, so gaanz falsch liegen die damit ja nicht!)  das beste, weil wirksamste Zeichen gegen den Krieg. Einen Krieg, der allmählich in Vergessenheit gerät, ist er doch seit fast 40 Jahren vorbei.

Ganz anders das normale Museum der Stadt, dort stehen, größtenteils ohne nähere Erklärung, allerhand Dinge herum, von denen sich einem der unmittelbare Grund für ihr Ausgestelltsein nicht sofort erschließt - so dieses Fahrzeug hier. Vielleicht hat Onkel Ho mal drin gesessen? Gehen wir mal davon aus.

Ausklingen lassen sollte man den Abend bei einem Glas TIGER BEER in der Saigon!Saigon!-Bar auf dem Dach vom Hotel Caravelle - es ist uns gelungen, innerhalb von zwei Tagen dreimal dorthin zu gehen, einschließlich kids! Das will also was heißen!


(Hồ Chí Minh City Museum, Saigon)

PS: Was in vielen Filmen immer falsch dargestellt wird: Der Vietnamese isst, wie der Thai, ohne Stäbchen, allerdings auch ohne Messer. Man nutzt nur Gabel und Löffel. 

Donnerstag, 6. Dezember 2012

So etwas wollen wir öfter sehen!



Cannon Beach, Oregon

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Wir sind wieder wer!

Im Sommer 1954 wurde Deutschland Fußballweltmeister, und das Land stand Kopf. Viele sagen, das wäre der Brustlöser für das dann folgende Wirtschaftswunder.

Wie hängt das mit dem von mir sehr verehrten Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele zusammen?

Berühmt wurde die Radio-Reportage durch ihren Sprecher Herbert Zimmermann: "Schäfer nach innen geflankt. Kopfball - abgewehrt. Aus dem Hinterhalt müsste Rahn schießen...Rahn schießt...Tooor! Tooor! Tooor! Tooor!" und schon vorher "Turek, Du bist ein Fußballgott!", wofür Zimmermannn sich auf Betreiben der Kirche entschuldigen musste und beinahe seinen Job als Fußballreporter verloren hätte.

Dieser Herbert Zimmermann starb 1966 kinderlos, und seine nächsten überlebenden Verwandten sind seine Nichten und Neffen - Hans-Christian et al!

Die halten jetzt die Rechte an dieser Reportage, die Erlöse aus jedweder Verwendung gehen selbstredend an gemeinnützige Zwecke. Einige Benutzungen wurden abgelehnt, z.B. wenn man was in einen Berliner Mülleimer schmeißt und der dann "Toooor!" schreit, oder so gewisse Sachen auf der Toilette!

Da kommt trotzdem so mancher Euro für Bedürftige zusammen, aber einmal haben sich die Rechteverwerter schwer geirrt: Als die "Little Shark Entertainment" für ein kleines Filmchen anfragte, da erlaubte man die Verwendung gegen einen recht bescheidenen Obolus - dass es sich bei dem Streifen um "Das Wunder von Bern" handelte, den am Ende 3,68 mio Zuschauer sahen, das konnte keiner ahnen...

Montag, 3. Dezember 2012

Kettenre(d)aktion

Die Blaue Libelle setzt Trends! Mein "Pranger"-Thema von neulich - 29. November - nahm zuerst Günter Jauch auf, und von da zu SPIEGEL ONLINE war es dann auch nicht mehr weit. 

Betroffenheit allenthalben.

Wobei man dann in SPIEGEL ONLINE lesen musste, dass ein iPhone 678 € kostet, aber nur Einzelteile im Wert von 155 € enthält. Geht's noch blöder? Ein SPIEGEL kostet am Kiosk 4 €, der reine Papierwert beträgt aber weniger als 5 Zent...


Sonntag, 2. Dezember 2012

Slipknot

Heute ist der 1. Advent und es schneit, seit wann hat es das nicht mehr gegeben in dieser verrückten Welt?

Es muss da einen Zusammenhang mit Panzerlieferungen an Saudi-Arabien und gewissem Chaos in Ägypten geben, allein: Noch erschließt sich mir da nix...


(Goa; the wife)

Samstag, 1. Dezember 2012

Dreierlei...

...fiel mir heute auf, und das muss mitgeteilt werden:

1) Neulich gab es in der ARD eine Themenwoche, die sich mit Tod und Sterben beschäftigt hat - ich habe aus dem entsprechenden Angebot drei Filme gesehen und fand die alle ganz gut; was immer also die ARD damit erreichen wollte, bei mir hat es gewirkt. Allerdings: Ich lebe noch!

2) Zum gleichen Thema sah ich einen Dokumentarfilm, wo eine Schwester ihren drogenabhängigen Bruder zwölf Jahre beim, man muss es im Nachhinein sagen, Sterben gefilmt hat, also er starb natürlich nicht tatsächlich (am Ende schon), sondern laberte minutenlang die typischen Drogengeschichte, wie alle anderen ihm immer das Methadonprogramm abspenstig machten und dass er morgen aufhören wolle etc. Trotzdem hat seine Schwester ihn geliebt, das kam da zum Vorschein, und am Ende war man schier beeindruckt, und es waren keineswegs verlorene 90 Minuten.

3) Der November ist vorbei, und somit der Monat, in dem es - gefühlt - die meisten Selbstmorde gibt. Steht das vielleicht damit im Zusammenhang, dass 90% aller Winterjacken grau-schwarz-braun, jedenfalls düster, sind? MUSS das eigentlich sein? (Ich hatte heute zum Thema in Stuttgart ein tolles Foto gemacht, dachte ich, aber auf dem Foto trugen mehr als 10% der Menschen ETWAS fröhlichere Jacken, insofern war das nicht repräsentativ, aber trotzdem!)

3a) Ich ende diesen trüben blogpost mit einem positiven Foto!



(Bronzen von Yue Minjun, meinem Lieblingskünstler, in Vancouver.)

Donnerstag, 29. November 2012

Rechtschreibfehler


(Bali)

An den Pranger!

In den letzten Tagen wurde viel über die desaströsen Zustände in den Textilfabriken in Bangladesh und anderen Billiglohnländern diskutiert.

Die einfache Frage der Blauen Libelle:

Sieht jemand einen Zusammenhang zwischen unhaltbaren Umständen in Billiglohnfabriken und T-Shirts, die 2,99€ kosten?

Sicherlich - die Betreiber derartiger Fabriken sind gierig; aber sind nicht wirklich wir alle Schuld, die wir für Kleidung bald gar nichts mehr ausgeben wollen? Das gleiche gilt für Hühnereier und andere Lebensmittel, der Engländer hat da ein einfaches Motto: You get what you pay for...

Unsere Energie sollte woanders hingehen: Einen angemessenen Preis für alle Waren bezahlen, aber darauf achten, woher sie kommen, denn wir wollen ja nicht zu überteuerten Preisen aus Billiglohnländern kaufen.

Kurz in diesem Zusammenhang (das ist ja 'ne richtige kleine Presseschau heute!):




Bei denen sieht es auch mau aus, da überlegt man sich, ob man die richtige Strategie fährt, deutsche Billigfirma in einem Billiglohnland (ich war mehrmals in China in deren Läden - jedesmal war es komplett leer!), und dann noch mit dem Menschenschinder FOXCONN als Partner!

Mittwoch, 28. November 2012

Zeitmanagement

Hier ist nun was dran, das kann man drehen und wenden, wie man will.


Dienstag, 27. November 2012

Wenn man was zuerst nicht will...

...es dann aber doch zatzig wird:




Das ist Big Sur - wenn man von da Richtung Süden fährt, landet man bei Hearst Castle, einem Beispiel typisch amerikanischer Großmannsucht des frühen vorigen Jahrhunderts, der hat in old Europe alles an Antiqui- und Skurillitäten, Kitsch und Kunst, und auch sonst alles, was nicht niet- und nagelfest war, zusammengesammelt und in und an und bei seine Gemächer gestellt.



Hearst war sowas wie Springer, Krupp und andere Großkopfeten zusammengenommen und angeblich Vorbild für CITIZEN KANE, einen Film, den ich ansonsten für überschätzt halte, was mich aber ziemlich einsam macht in der Kinowelt, darum schließe ich jetzt!

Montag, 26. November 2012

Ich fuhr heute so...

...und sah plötzlich, rechts schräg vor mir, ein Fahrzeug aus Griechenland, und das brachte mich zum Denken.

Und ich fragte mich (beim Auto fahren!), was anders wäre, wenn es all die Diskussionen und Streitereien und bilateralen Händel nicht gäbe, und ich fand die Antwort.

Nix.

Nada.

Niente.

τίποτα.

Denn es hat keiner Erfahrung, und darum auch keine Ahnung, was man machen müsste, damit es glimpflich für alle ausgeht. Man zofft um des Kaisers Bart, und man nimmt viel zuviel Rücksicht auf einzelne Befindlichkeiten und, was ich am schlimmsten finde, Wählerstimmen. Weil wir uns nächstes Jahr zwischen Peer und Claudi und den anderen entscheiden müssen, kriegen wir keine anständigen Entscheidungen zusammen, weil eine Lösung, so man sie denn fände, vor allem eines wäre: Teuer und ergo unpopulär. 

Deswegen lasse ich die Griechenland-Berichterstattung aus und schreibe stattdessen blogs, die die alles erklärende Lösung liefern. 

Das ist mein positiver Beitrag zum gesunden Volkswohlbefinden

¡Vinceremos!

Nicht meine Lieblingsstadt


Seoul - aber immerhin haben die da ein großes, breites Straßennetz. Und viele Kirchen, die alle ein Neonkreuz auf dem Dach haben, vielleicht fällt einem das auch deswegen erst auf. Der Herr leuchtet so vor sich hin und ward darob gesehen von seinen Schäfchen...

Claudi und Peer

Ob das was wird mit den beiden? 

Beide haben bzw. kriegen noch was auf die Mütze - Claudi bei der Ur-Wahl, Peer hat den Zenith noch nicht mal angekratzt, das kommt erst noch. 

Aber beide zeigen Stehervermögen - und das ist auch gut so!

Freitag, 23. November 2012

Wenn sich was bestätigt...

Wenn das, was man sich vorher denkt, dann auch hinterher so ist, wie man sich das vorher gedacht hat:



Oper und Harbour Bridge in Sydney und im Zwielicht. Frühling 2006...

Übrigens, an alle, die über Elbphilharmonie (ein wunder Punkt bei der Blauen Libelle) und Berliner Großflughafen zetern: Die Oper in Sydney - Baubeginn 1959 - kostete am Ende über vierzehnmal so viel wie veranschlagt und die ursprünglich für 1965 geplante Eröffnung fand dann tatsächlich im Jahre 1973 statt etc etc. 

Denkt man an all das, wenn man davor steht?

Nein.

Erfreut man sich an diesem Superding, dass nicht nur Teil des UNESCO-Welterbes ist, sondern auch vom Staate Dänemark (ganz viele km entfernt) in seinen (also Dänemarks) Kulturkanon aufgenommen wurde?

Ja.

(Aber versteht man, warum die 1 mio Kacheln, die das charakterische Dach bedecken, aus Schweden importiert werden mussten? 

Nein, das nun nicht.)

Mittwoch, 21. November 2012

Fernsehen nochmals

Man muss es zugeben: Die Summe der guten Filme und anderer Sendungen, die es pro anno gibt, hat sich nie verändert, aber sie ist eben auch nicht weniger geworden. Ich habe meine Fernbedienung ohne jeglichen Privatsender ausgestattet, also nur 1., 2., alle 3., arte und 3Sat. Plus die ZDF-Spartenkanäle. Dann bewusst  gucken - schon hat man Kultur satt. 

Was ebenfalls gleich geblieben ist, ist die absolute Anzahl guter Interviews in Talkshows. Früher gab es alle zwei Wochen eine, heute im Schnitt täglich (auf den beschriebenen Programmen). Man muss also zwei Wochen Talkshows gucken, um ein bis zwei gute Gespräche zu hören. Da kann man auch gleich mit seinen Mitbewohnern sprechen, da ist die Chance größer!

Dienstag, 20. November 2012

Lesegeräte

Auf der Autofahrt (eine gute Frage eines aufmerksamen Lesers wäre jetzt: "Welcher?") hörte ich einen podcast, in dem es um Bertelsmann und Verlage und Bücher im speziellen und infolgedessen dann irgendwann auch um das Lesen im allgemeinen ging. Verschiedene Kommentatoren ließen anklingen, dass diese neumodischen Leseapparate (Kindle etc) des Teufels seien, der Moderator der Sendung übrigens auch. Also er fand das auch.

Dann sprach er mit einer Schriftstellerin, die ich auch kenne, also keine hergelaufene Tipp-Husche, und mehr per Zufall kam die dann auch dazu, zu den Lesegeräten ihre Meinung zu sagen, und die fand die und das Lesen damit total zatzig! Sie meinte, schade wäre nur, dass in Deutschland noch nicht so viele Bücher digital erhältlich wären, und: Sie maß sich an, auch für den größten Teil ihrer Kollegenschar zu sprechen (minus Walser wahrscheinlich). Da haben wir's mal wieder:

Das Schnitzel soll dem Jäger schmecken, nicht dem Herd!

Interessant wäre, dazu die offizielle Meinung der Grünen zu hören: Also Claudi, was meinste: Spart man doch viele Bäume!

Montag, 19. November 2012

ARD-Woche des Sterbens...

Da kriegt man doch im ohnehin schon so lustigen Monat November gleich NOCH bessere Laune, wenn man nicht nur von erneuten Geisterfahrertoten liest, sondern auch noch in TV und Radio das Sterben und die Toten um die Ohren geschlagen bekommt. Und dann rollen auch  noch erste Mails ein, in denen einem Mitleid wegen der "hektischen Vorweihnachstzeit" entgegenschlägt.

Leute?

Geht's noch?

Gestorben wird immer, Geisterfahrer gibt es, sagt SPIEGEL ONLINE, auch nicht mehr als sonst, und hektische Vorweihnachtszeit?

Hallo?

Was für'ne Hektik? 

Ich jedenfalls beuge mich keinen Klischees und behalte mal schön die Ruhe. 

Außerdem wirkt der Geruch von Glühwein und so entschleunigungsverstärkend.


Sonntag, 18. November 2012

Schön mal wieder...


An Asien jetzt; toll, das Nebeneinander von neu und alt, Tradition und Moderne. Was gewinnen wird, ist klar, aber trotzdem. Und ich sage: Es wird immer was altes bleiben, und wir sollten uns an die eigene Nase fassen - seht Euch unsere Städte an, wo man ja auch erkennen muss, dass vieles alte hässlich ist!

Freitag, 16. November 2012

Lagerfeuer

Eine verkitschte Zusammenkunft um ein Feuer, das will WETTEN DASS sein. 

Im MOTEL ONE gab es früher immer knisternde Feuer auf Monitoren in der (überraschend guten) Lobby, und auch auf dem Zimmer. Man kam rein, sah das Feuer auf dem Fernseh und merkte dann erst nach einiger Zeit, wo das Geräusch herkam.

Jetzt haben die immer Aquariums. Im MOTEL ONE.

Kann man nicht EINMAL was gutes lassen. Muss denn immer ALLES verbessert werden?


Donnerstag, 15. November 2012

Seriöse hanseatische Kaufleute...

...sind kein Widerspruch in sich, zumindest solange nicht, wie sie aus Hamburg stammen.

Der Bremer tickt da schon anders - da wird die Anhängerschar belogen und hingehalten, dass sich die Balken biegen, nur um für einen rheinischen Hallodri ein paar Euros mehr Ablösesumme herauszuschlagen.

Ich bin damit nicht einverstanden, wundere mich aber nicht - habe ich doch von den Fischköppen vonner Weser nichts anderes erwartet.

Nur gut, wenn der Franke Beiersdorfer da dann hinkommt, der hat in Hamburg seriös gewirtschaftet und dazu beigetragen, dass der HSV heute auf den soliden Füßen steht, auf denen er...